Was ist eine Familienaufstellung? Die Familienaufstellung lässt sich grob als Methode beschreiben, um das, was durch belastende Lebensumstände verdrängt oder verdrängt wurde, sowohl individuell als auch kollektiv wieder ins Bewusstsein zu rufen.
Ein praktisches Beispiel: Befindet sich jemand häufig in Situationen, in denen er ähnliche Belastungen wiederholt, ohne positive Entscheidungen treffen zu können, liegt dies oft an einer gewissen Veranlagung zu bestimmten Situationen. Es scheint, als sei es nicht möglich, individuelle Veränderungen als natürliche Ressource zu nutzen, die den „Gründen der Liebe“ entsprechen. Die „Gründe der Liebe“ sind ein Konzept, das von Bert Hellinger, dem Begründer der Familienaufstellung, entwickelt wurde. Es besagt, dass das Nichterkennen vergangener emotionaler Bindungen uns oft in der Gegenwart beeinflusst und dazu führt, dass wir ähnliche Belastungen aus der familiären oder sozialen Vergangenheit wiederholen. Die Folgen solcher Situationen, in denen die Entwicklung einer „Familienaufstellung“ hilfreich sein kann, sind oft Beziehungsstress, ein Gefühl der Unvollständigkeit, Schwierigkeiten, die eigenen Stärken voll auszuleben, und manchmal sogar die Tendenz, Probleme, die
vor allem mit affektiven Erfahrungen zusammenhängen, zu somatisieren.
Die Aufstellung in der Gruppe wird durch die Entwicklung einer sinnlichen und emotionalen Sprache seitens der Teilnehmenden umgesetzt, um den Zustand von Stress oder Unbehagen in einen Zustand der Akzeptanz und Harmonie zu überführen. Dies geschieht durch Gruppenbewegungen, bis sich jedes Gruppenmitglied in seiner Position wohlfühlt.
Lehrer: Fabrizio